Weingut Franz Keller

Fritz Keller führt heute das Oberbergener Weingut, ist wie sein Vater Franz Keller, der Namensgeber des Weinguts, sowohl Winzer, als auch Gastronom und Weinhändler. Wie sein Vater setzt er auf trockene, durchgegorene Weine, die perfekte Begleiter für gutes Essen sind. Fritz Keller wird heute im Betrieb unterstützt von Sohn Friedrich, der in den letzten Jahren neue Ideen eingebracht hat. Die Weinberge liegen vor allem in der Oberbergener Bassgeige, wo begonnen wurde alte Gewannnamen wieder zu beleben wie Leh, Kähner oder Steinriese. Hinzu kommen der Oberbergener Pulverbuck (Weißburgunder), der Achkarrer Schlossberg, der Jechtinger Enselberg sowie die Oberrotweiler Lagen Kirchberg und Eichberg. Im Anbau dominieren die Burgundersorten und Chardonnay. 2013 wurde der neue Keller mitten in den Oberbergener Weinbergen eröffnet, mit einem Restaurant, der Kellerwirtschaft (nunmehr Fritz Kellers drittes Restaurant nach Schwarzem Adler und Rebstock), sämtliche Dachflächen sind begrünt. Das Sortiment ist gegliedert in Gutsweine, Ortsweine, die Erste Lagen-Weine aus Bassgeige und Pulverbuck sowie die Großen Gewächse. Letztere gibt es aus Enselberg (Spätburgunder, 1999 und 2003 mit Pinot Noir-Klonen aus Burgund bepflanzt), Schlossberg (Grauburgunder und Spätburgunder), Kirchberg (Chardonnay, in den neunziger Jahren gepflanzt, und 1975 gepflanzten Spätburgunder), Eichberg (Spätburgunder, 1994 mit Burgundischen Pinot-Klonen bepflanzt) und Kähner (Grauburgunder, Terrassenlage). Seit dem Jahrgang 2018 gibt es den Spätburgunder Steinriese. Das Weingut befindet sich in der Umstellung auf biologischen Weinbau, die 2024 abgeschlossen sein wird.

Kontakt. 

Badbergstraße 44
79235  Vogtsburg-Oberbergen

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 8-18 Uhr, Sa. 10-18 Uhr, So. 10-16 Uhr, Feiertage + Jan./Feb. Siehe Homepage

Besonderheiten

Hotel und Restaurant Schwarzer Adler, Restaurant Kellerwirtschaft, Winzerhaus Rebstock

Besitzer

Fritz Keller

Betriebsleiter

Friedrich Keller

Kellermeister

Uwe Barnickel & Christian Häuber

Außenbetrieb

Matthias Heinkele
Baden
35 Hektar
200.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Chardonnay "Drei Dörfer"

2021

12,5 %

Chardonnay "GG" Kirchberg

2021

12,5 %

Grauburgunder "GG" "Kähner" Oberbergener Bassgeige

2021

12,5 %

Grauburgunder "GG" Schlossberg

2021

12,5 %

Grauburgunder "vom Löss"

2022

12,5 %

Müller-Thurgau "vom Löss"

2022

11 %

Pinot Rosé brut

2019

12 %

Spätburgunder "1G" Oberbergener Bassgeige

2021

13 %

Spätburgunder "GG" Eichberg

2021

12,5 %

Spätburgunder "GG" Enselberg

2021

12,5 %

Lagen

Bassgeige (Oberbergen)
Kähner (Oberbergen)
Pulverbuck (Oberbergen)
Schlossberg (Achkarren)
Eichberg (Oberrotweil)
Kirchberg (Oberrotweil)
Enselberg (Jechtingen)
Steinriese (Oberbergen)

Rebsorten

Spätburgunder (35%)
Grauburgunder (30%)
Chardonnay (15%)
Weißburgunder (15%)
Friedrich Keller
© Weingut Schwarzer Adler – Franz Keller

Winzer

Fritz Keller führt heute das Oberbergener Weingut, ist wie sein Vater Franz Keller, der Namensgeber des Weinguts, sowohl Winzer, als auch Gastronom und Weinhändler. Wie sein Vater setzt er auf trockene, durchgegorene Weine, die perfekte Begleiter für gutes Essen sind. Fritz Keller wird heute im Betrieb unterstützt von Sohn Friedrich, der in den letzten Jahren neue Ideen eingebracht hat. Die Weinberge liegen vor allem in der Oberbergener Bassgeige, wo begonnen wurde alte Gewannnamen wieder zu beleben wie Leh, Kähner oder Steinriese. Hinzu kommen der Oberbergener Pulverbuck (Weißburgunder), der Achkarrer Schlossberg, der Jechtinger Enselberg sowie die Oberrotweiler Lagen Kirchberg und Eichberg. Im Anbau dominieren die Burgundersorten und Chardonnay. 2013 wurde der neue Keller mitten in den Oberbergener Weinbergen eröffnet, mit einem Restaurant, der Kellerwirtschaft (nunmehr Fritz Kellers drittes Restaurant nach Schwarzem Adler und Rebstock), sämtliche Dachflächen sind begrünt. Das Sortiment ist gegliedert in Gutsweine, Ortsweine, die Erste Lagen-Weine aus Bassgeige und Pulverbuck sowie die Großen Gewächse. Letztere gibt es aus Enselberg (Spätburgunder, 1999 und 2003 mit Pinot Noir-Klonen aus Burgund bepflanzt), Schlossberg (Grauburgunder und Spätburgunder), Kirchberg (Chardonnay, in den neunziger Jahren gepflanzt, und 1975 gepflanzten Spätburgunder), Eichberg (Spätburgunder, 1994 mit Burgundischen Pinot-Klonen bepflanzt) und Kähner (Grauburgunder, Terrassenlage). Seit dem Jahrgang 2018 gibt es den Spätburgunder Steinriese. Das Weingut befindet sich in der Umstellung auf biologischen Weinbau, die 2024 abgeschlossen sein wird.

Aktuelle Kollektion

Beginnen wir in diesem Jahr mal mit den Spätburgundern und mit den Spitzenweinen. Es ist der Eichberg, der uns in diesem Jahr am meisten fasziniert, und obwohl wir den Eichberg seit langer Zeit kennen und lieben, sind wir versucht zu sagen: Ausgerechnet der Eichberg! Dies nicht, weil wir ihn nicht großartig fänden, sondern weil er sich jung immer schwertut, immer verschlossen ist, erst nach einigen Jahren meist zeigt, was in ihm steckt. Der 2021er Eichberg ist faszinierend reintönig und dominant, zeigt viel reife Frucht, etwas dunkle Früchte, Johannisbeeren, verbindet im Mund Druck und Eleganz, Finesse und Kraft, besitzt viel Substanz und Nachhall – ein großer Pinot Noir! Der Schlossberg ist ebenfalls faszinierend, 2021 nun ist er der etwas zugeknöpftere, ist intensiv, konzentriert, herrlich eindringlich, druckvoll und zupackend, braucht viel Luft, ist komplex und nachhaltig – und ebenfalls ein großartiger Wein. Als drittes Großes Gewächs wurde der Wein aus dem Enselberg vorgestellt, der viel Intensität und viel Frucht im Bouquet zeigt, ein klein wenig florale Noten, wunderschön harmonisch, reintönig und lang ist. Der Achkarrer Spätburgunder ist würzig, reintönig, frisch, der Wein von der Bassgeige besitzt gute Struktur und klare Frucht, was auch für den lebhaften Spätburgunder vom Löss gilt. Große Klasse besitzen auch die weißen Großen Gewächse. Der Grauburgunder Kähner ist sehr offen, intensiv, zeigt viel reife Frucht, gelbe Früchte. Ist frisch, klar und präzise im Mund, druckvoll und zupackend, er profitiert von etwas Luft. Noch spannender ist der Schlossberg-Grauburgunder, der ebenfalls sehr offen, fruchtbetont und intensiv im Bouquet ist, frisch und reintönig im Mund, gute Struktur und viel Druck besitzt, noch sehr jugendlich ist – der beste Grauburgunder, den wir dieses Jahr verkostet haben. Und auch beim Chardonnay sind die Kellers ganz oben mit dabei, der Kirchberg zeigt viel Intensität, eine leichte Reduktion, öffnet sich dann, ist frisch, klar und präzise, enorm säurebetont, nachhaltig. Neu ist Chardonnay Drei Dörfer, der ein blendendes Debüt gibt, kraftvoll, frisch und zupackend ist. Beim Weißburgunder gibt es ja kein Großes Gewächs mehr, so dass der Pulverbuck nun die Nummer 1 in der Weißburgunder-Hierarchie ist, er ist sehr weich und harmonisch, etwas cremig, kommt erstaunlich gelassen daher im Vergleich zu den anderen, recht säurebetonten 2021ern. Die weißen Gutsweine vom Löss sind frisch und unkompliziert, der einzige in diesem Jahr vorgestellte Sekt, der Pinot Rosé, ist wunderschön, fruchtbetont und lang.